Prelude der Max-Planck-Gesellschaft 2026 – Wissenschaft, Mut und Zukunft

Gestern Abend durften wir beim Prelude der Max-Planck-Gesellschaft erleben, wie zentral wissenschaftliche Exzellenz, strategischer Mut und risikobereite Förderung für die Zukunft Europas sind.

In den Diskussionen wurde deutlich:

  • Deutschland braucht mehr Wagnis(kapital)
  • eine ambitionierte High-Tech-Agenda mit größeren Würfen,
  • und eine klare politische Verantwortung für Gesundheit, Prävention und Innovationsfähigkeit in einer alternden Gesellschaft.

Die Max-Planck-Gesellschaft wurde dabei zu Recht als europäisches Flaggschiff der Grundlagenforschung hervorgehoben – eine der letzten Institutionen Europas mit weltweiter Top-10-Relevanz.

Auch Karl Lauterbach, nun Vorsitzender des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung, unterstrich, wie entscheidend evidenzbasierte Politik, mutige Förderung und wissenschaftliche Orientierung gerade im Gesundheitsbereich sind.

Unserer Meinung nach lassen sich die großen Herausforderungen von Lebenserwartung, gesunden Lebensjahren und gesellschaftlicher Resilienz nur im engen Schulterschluss von Wissenschaft, Politik und Innovation bewältigen.

Wir nehmen viele Impulse mit – und freuen uns auf die nächsten Schritte im Dialog.

AI waits for no one: AI in Science Summit 2025

Zwei inspirierende Tage beim AI in Science Summit 2025 (#AIS25) in Kopenhagen gehen für PRIMA zu Ende. Dieser restlos überbuchte Gipfel – das größte Meeting der dänischen EU-Ratspräsidentschaft – war ein “in-person only”-Event, das Delegierte aus 50 Ländern zusammenbrachte, um die Zukunft der KI in der Wissenschaft zu gestalten.

Für uns lag der Fokus auf dem Life Science Track.

Die Diskussionen, von Koryphäen wie Yoshua Bengio bis hin zu tiefgehenden Workshops, waren geprägt von der Dringlichkeit, eine stärkere europäische KI-Souveränität zu schaffen und fragmentierte Forschungsansätze zu überwinden.

Für PRIMA ist dies der Kern unserer Mission. Die zentrale Frage, die wir aus Kopenhagen mitnehmen:

Wie können KI-gesteuerte Modelle und vernetzte Daten-Ökosysteme uns helfen, klinische Verläufe besser vorherzusagen und wirksame Interventionen für gesundes Altern und Langlebigkeit zu entwickeln?

Die Antwort liegt in der Schnittmenge von Technologie, Wissenschaft und Politik. Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse über KI-Modelle für diverse biologische Daten und neue klinische Ansätze in unsere Arbeit zu übersetzen sowie den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik weiter voranzutreiben.

Europa hat die Chance, diese Transformation verantwortungsvoll zu gestalten. Wir sind bereit, unseren Teil beizutragen