Prelude der Max-Planck-Gesellschaft 2026 – Wissenschaft, Mut und Zukunft

Gestern Abend durften wir beim Prelude der Max-Planck-Gesellschaft erleben, wie zentral wissenschaftliche Exzellenz, strategischer Mut und risikobereite Förderung für die Zukunft Europas sind.

In den Diskussionen wurde deutlich:

  • Deutschland braucht mehr Wagnis(kapital)
  • eine ambitionierte High-Tech-Agenda mit größeren Würfen,
  • und eine klare politische Verantwortung für Gesundheit, Prävention und Innovationsfähigkeit in einer alternden Gesellschaft.

Die Max-Planck-Gesellschaft wurde dabei zu Recht als europäisches Flaggschiff der Grundlagenforschung hervorgehoben – eine der letzten Institutionen Europas mit weltweiter Top-10-Relevanz.

Auch Karl Lauterbach, nun Vorsitzender des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung, unterstrich, wie entscheidend evidenzbasierte Politik, mutige Förderung und wissenschaftliche Orientierung gerade im Gesundheitsbereich sind.

Unserer Meinung nach lassen sich die großen Herausforderungen von Lebenserwartung, gesunden Lebensjahren und gesellschaftlicher Resilienz nur im engen Schulterschluss von Wissenschaft, Politik und Innovation bewältigen.

Wir nehmen viele Impulse mit – und freuen uns auf die nächsten Schritte im Dialog.

PRIMA gewinnt Ilia Stambler als Leiter*in Internationale Politik – Schwerpunkt Prävention & Langlebigkeit

PRIMA wächst weiter: Wir freuen uns sehr, Ilia Stambler als Leiter Internationale Politik – Schwerpunkt Prävention & Langlebigkeit begrüßen zu dürfen.

Ilia Stambler Leiter internationale Politik: Schwerpunkt Prävention und Langlebigkeit

In dieser Schlüsselrolle treibt Ilia die internationale Verankerung der PRIMA-Agenda voran und stärkt die Brücke zwischen wissenschaftlicher Evidenz und politischer Umsetzung. Im Zentrum steht dabei eine klare Mission: Erkenntnisse aus Prävention, Langlebigkeitsforschung und gesundem Altern so zu übersetzen, dass daraus kohärente Strategien, konkrete Empfehlungen und belastbare internationale Partnerschaften entstehen.

Ilia arbeitet direkt mit der Geschäftsführung zusammen und übernimmt zentrale Aufgaben in drei Bereichen:

1) Strategische Politikentwicklung & Advocacy
Ilia wirkt an Policy Briefs, Positionspapieren und strategischen Initiativen mit, um Prävention und Langlebigkeitsthemen stärker in die Gesundheitspolitik auf EU- und internationaler Ebene zu integrieren. Dazu gehört auch der direkte Austausch mit politischen Stakeholdern – von Parlamentarier*innen und Ministerien bis hin zu EU-Institutionen und internationalen Gremien.

2) Internationale Koordination & Repräsentation
Ilia baut das internationale Netzwerk von PRIMA weiter aus – mit Akteur*innen aus Politik, Forschung und Zivilgesellschaft in Public Health, Gerontologie und Longevity Policy. PRIMA wird dadurch sichtbarer auf Konferenzen, Anhörungen und politischen Foren.

3) Wissenstransfer & Evidenzbasis
Ilia sorgt dafür, dass unsere politische Arbeit auf einer kontinuierlichen Analyse aktueller Forschung beruht – und dass Empfehlungen sozial gerecht sind und gesundheitliche Chancengleichheit konsequent mitdenken.

Mit dieser Verstärkung setzen wir einen klaren Schwerpunkt: Prävention und gesundes Altern gehören ins Zentrum moderner Gesundheitspolitik – evidenzbasiert, international anschlussfähig und sozial gerecht.

Willkommen bei PRIMA, Ilia!

Wie reagiert die Gesellschaft, wenn „Life Span Health“ technisch machbar wird?

Unser Vorsitzender, Alexander Tietz-Latza, war am 20.11.2025 im Gespräch mit Dr. Alberto Aparicio (Assistant Professor, Bioethics & Health Humanities an der UTMB).

Dr. Aparicio ist ein globaler Vordenker, wenn es um die Governance neuer Biotechnologien geht. Sein Fokus liegt nicht nur auf dem „Was ist möglich?“, sondern auf den „societal responses“: Wie verändern sich Werte und Einstellungen zum Leben durch moderne Biowissenschaft?

Genau dieses Zusammenspiel ist für PRIMA von Bedeutung. Im Interview ging es konkret darum:

  • Wie übersetzen wir komplexe Longevity-Forschung in ethisch vertretbare Policy-Konzepte?
  • Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind nötig, damit Biotechnologie akzeptiert und wirksam wird?

Wir brauchen nicht nur medizinische Daten, sondern auch bioethische Expertise, um aus Forschung echte Politik zu machen. Der Austausch mit Dr. Aparicio und seine Erfahrung (u. a. Harvard, Cambridge) bestätigt: Die „soziale Relevanz von Technowissenschaft“ darf kein Nebenschauplatz sein.

Was für eine Energie in Bukarest auf dem ersten „Congresul International de Longevitate“

Wir gratulieren den Organisatoren herzlich zum ersten „Congresul International de Longevitate“ – einem echten Meilenstein für die Langlebigkeitsforschung in Rumänien und Osteuropa.

Für PRIMA war es eine Ehre, Teil dieser Premiere zu sein. Unser Gründer und Vorsitzender, Alexander Tietz-Latza, war vor Ort, um als Speaker die Schnittstellen von Alternsforschung, Prävention und Politik zu analysieren.

Das enorme Medienecho – von TV-Teams bis hin zu Magazinen – war beeindruckend und zeigt: Die Themen gesundes Altern und Langlebigkeit sind im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung angekommen.

Der Kongress war ein vitaler Treffpunkt für führende Köpfe der globalen Community (darunter Dr. Aubrey de Grey, Ilia Stambler, Patrick Cox und viele mehr), um die Brücke von der Forschung zur Praxis zu schlagen:

  • von den „neuen Grenzen der Langlebigkeit“ (Forschung)
  • bis zur „Zukunft der Medizin 3.0“ (angewandte Protokolle, KI in der Prävention, personalisierte Ernährung).

Genau dieser Transfer von validierten Erkenntnissen in die Anwendung und Politik ist der Kern der PRIMA-Mission. Wir nehmen viel Inspiration und neue Kontakte aus Bukarest mit!

AI waits for no one: AI in Science Summit 2025

Zwei inspirierende Tage beim AI in Science Summit 2025 (#AIS25) in Kopenhagen gehen für PRIMA zu Ende. Dieser restlos überbuchte Gipfel – das größte Meeting der dänischen EU-Ratspräsidentschaft – war ein “in-person only”-Event, das Delegierte aus 50 Ländern zusammenbrachte, um die Zukunft der KI in der Wissenschaft zu gestalten.

Für uns lag der Fokus auf dem Life Science Track.

Die Diskussionen, von Koryphäen wie Yoshua Bengio bis hin zu tiefgehenden Workshops, waren geprägt von der Dringlichkeit, eine stärkere europäische KI-Souveränität zu schaffen und fragmentierte Forschungsansätze zu überwinden.

Für PRIMA ist dies der Kern unserer Mission. Die zentrale Frage, die wir aus Kopenhagen mitnehmen:

Wie können KI-gesteuerte Modelle und vernetzte Daten-Ökosysteme uns helfen, klinische Verläufe besser vorherzusagen und wirksame Interventionen für gesundes Altern und Langlebigkeit zu entwickeln?

Die Antwort liegt in der Schnittmenge von Technologie, Wissenschaft und Politik. Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse über KI-Modelle für diverse biologische Daten und neue klinische Ansätze in unsere Arbeit zu übersetzen sowie den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik weiter voranzutreiben.

Europa hat die Chance, diese Transformation verantwortungsvoll zu gestalten. Wir sind bereit, unseren Teil beizutragen

Conference on Healthy Longevity in Ljubljana 2025

Am 07.10.2025 auf der Conference on Healthy Longevity in Ljubljana: ein Tag voller spannender Ideen rund um gesunde Lebensverlängerung.
Sieben Speaker aus Wissenschaft, Politik, Business und Philosophie teilten aktuelle Erkenntnisse und Visionen für die Zukunft des Alterns.

Was deutlich wurde: Das Thema gewinnt zunehmend an Tiefe und Relevanz, insbesondere auch gesellschaftlich.

Ein Dank an Martin Lipovšek und das Team für die gelungene Organisation und an alle Speaker für ihre Impulse.