Wie reagiert die Gesellschaft, wenn „Life Span Health“ technisch machbar wird?

Unser Vorsitzender, Alexander Tietz-Latza, war am 20.11.2025 im Gespräch mit Dr. Alberto Aparicio (Assistant Professor, Bioethics & Health Humanities an der UTMB).

Dr. Aparicio ist ein globaler Vordenker, wenn es um die Governance neuer Biotechnologien geht. Sein Fokus liegt nicht nur auf dem „Was ist möglich?“, sondern auf den „societal responses“: Wie verändern sich Werte und Einstellungen zum Leben durch moderne Biowissenschaft?

Genau dieses Zusammenspiel ist für PRIMA von Bedeutung. Im Interview ging es konkret darum:

  • Wie übersetzen wir komplexe Longevity-Forschung in ethisch vertretbare Policy-Konzepte?
  • Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind nötig, damit Biotechnologie akzeptiert und wirksam wird?

Wir brauchen nicht nur medizinische Daten, sondern auch bioethische Expertise, um aus Forschung echte Politik zu machen. Der Austausch mit Dr. Aparicio und seine Erfahrung (u. a. Harvard, Cambridge) bestätigt: Die „soziale Relevanz von Technowissenschaft“ darf kein Nebenschauplatz sein.

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